
Dankbarkeit kann den Blick auf das richten, was wir als wohltuend, hilfreich oder bedeutsam erleben.
In dieser Einheit steht die Erkundung von Dankbarkeit im Mittelpunkt. Dabei geht es darum, bewusst wahrzunehmen, was im eigenen Alltag häufig selbstverständlich erscheint – körperliches Wohlbefinden, kleine Erfahrungen, hilfreiche Situationen oder Begegnungen mit anderen Menschen.
Achtsames Erkunden von Dankbarkeit lädt zum Innehalten ein:
- Was tut mir gut – jetzt, in diesem Moment?
- Welche kleinen Gesten, Erfahrungen oder Begegnungen verdienen meine Aufmerksamkeit?
- Wofür empfinde ich tatsächlich Dankbarkeit – und wofür vielleicht auch nicht?
- Was nehme ich wahr, wenn ich meine Aufmerksamkeit darauf richte?
Dankbarkeit muss dabei nicht hergestellt werden. Nicht jede Situation gibt Anlass, dankbar zu sein, und auch schwierige Erfahrungen müssen nicht nachträglich positiv gedeutet werden. Entscheidend ist vielmehr, aufmerksam wahrzunehmen, ob und wofür Dankbarkeit im eigenen Erleben entsteht.
Die Übungen dieser Einheit verbinden Bewegung und Stille, Reflexion und Ausdruck. Mit einem Dankbarkeitsbrief kann die eigene Wahrnehmung schließlich in eine konkrete zwischenmenschliche Handlung übergehen: Einem anderen Menschen wird mitgeteilt, was an einer Begegnung, einer Unterstützung oder einer gemeinsamen Erfahrung als bedeutsam erlebt wurde.
So bildet die Einheit einen Abschluss der bisherigen Erkundungen: vom bewussten Wahrnehmen des eigenen Erlebens hin zur Frage, wie Aufmerksamkeit auch unser Handeln und unsere Beziehungen berühren kann.
















Cybermobbing – Quiz
Cybermobbing – Quiz