Achtsamkeit, Präsenz und Selbststeuerung
Wahrnehmen · innehalten · bewusst antworten
Achtsamkeit als pädagogische Haltung
Achtsamkeit bedeutet, wahrzunehmen, was im gegenwärtigen Moment geschieht – im eigenen Erleben, in der Begegnung mit anderen und in der jeweiligen Situation. Dabei geht es nicht darum, vorschnell zu bewerten oder unmittelbar zu reagieren. Achtsamkeit eröffnet einen kleinen Zwischenraum zwischen Wahrnehmung und Antwort.
Selbststeuerung und Präsenz
Für pädagogisches Handeln ist dieser Zwischenraum von besonderer Bedeutung. Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler erleben Situationen, in denen Erwartungen, Emotionen und Handlungsdruck zusammenkommen. Achtsamkeit kann dabei unterstützen, eigene Reaktionen wahrzunehmen, Aufmerksamkeit bewusst auszurichten und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.
Achtsamkeit wird hier nicht als isoliertes Training verstanden, sondern als pädagogische Metakompetenz – als Grundlage für Selbststeuerung, Präsenz und die Qualität von Beziehungen.
Hintergrund und Vertiefung
Die hier skizzierte Perspektive auf Achtsamkeit als pädagogische Haltung und Metakompetenz wird in drei Veröffentlichungen theoretisch und praxisbezogen vertieft:
Pädagogische Metakompetenz
Stockem, U. (2026):
Achtsamkeit als pädagogische Metakompetenz.
Ein interdisziplinärer Beitrag zur Förderung kritischer
Mündigkeit im digitalen Zeitalter.
Veröffentlichung auf Zenodo öffnen
Theoretische Fundierung
Stockem, U. (2026):
Achtsamkeit im Bildungssystem.
Eine interdisziplinäre theoretische Fundierung und Legitimation.
Veröffentlichung auf Zenodo öffnen
Perspektiven aus der Praxis
Stockem, U. (2026):
Lernräume neu denken – Perspektiven aus der Praxis.
Analyse der qualitativen Lehrerbefragung zur Achtsamkeit
im Schulkontext.
Veröffentlichung auf Zenodo öffnen