Eine persönliche Erkundung

Stumme Räume

Eine persönliche Erkundung von Situationen, die sich unterschiedlich lebendig anfühlen.

Manche Situationen wirken lebendig. Andere eher starr oder wenig ansprechend.

Dabei kann auch eine stille oder vertraute Situation lebendig erlebt werden. Nicht immer lässt sich der eigene Eindruck gleich erklären.

Diese Erkundung lädt dazu ein, eine solche Situation genauer zu betrachten, ohne ihre Bedeutung bereits festzulegen.

Für persönliche Notizen steht ein Dokumentationsbogen als PDF zur Verfügung.

Die Datei bleibt vom Resonanzraum getrennt.

Dokumentationsbogen (PDF)

Erprobungsfassung · 0.1

Eine Situation

Vielleicht erinnerst du dich an eine Situation aus dem schulischen Alltag, die du als eher starr oder wenig ansprechend erlebt hast.

Einen Unterrichtsbeginn.
Ein Gespräch.
Eine Arbeitsphase.
Einen Übergang.

Vielleicht fällt dir eine andere Situation ein, die du betrachten möchtest. Es muss keine bestimmte Stimmung erkennbar sein.

Welche Situation taucht auf?

Was war da?

Menschen.
Stimmen.
Blicke.
Bewegung.
Ein Gegenstand.
Eine Aufgabe.
Zeit.

Vielleicht etwas ganz anderes.

Was war in dieser Situation unmittelbar wahrnehmbar?

Was sollte geschehen?

In manchen Situationen richtet sich vieles auf das, was jetzt geschehen oder erreicht werden soll.

Ein Ergebnis.
Ein Zeitplan.
Eine Antwort.
Ruhe.
Weiterkommen.

War davon etwas in der Situation spürbar?

Vielleicht war etwas anderes spürbar. Vielleicht lässt sich keine bestimmte Erwartung erinnern.

Und bei dir?

Vielleicht war auch bei dir etwas wahrnehmbar.

Im Atem.
Im Körper.
Im Tempo.
In einem Gedanken.
In der Stimme.

Vielleicht an einer ganz anderen Stelle.

Was war da?

Situation und eigenes Erleben

Du hast eine Situation betrachtet.

Vielleicht war dabei auch eigenes Erleben erinnerbar.

Zeigt sich ein Zusammenhang zwischen dem Geschehen und dem, was du bei dir wahrgenommen hast?

Vielleicht bleibt dieser Zusammenhang unklar. Vielleicht lässt sich dazu nichts benennen.

Und dann?

Vielleicht ging die Situation einfach weiter.

Vielleicht entstand eine Pause.

Vielleicht geschah etwas Unerwartetes.

Vielleicht blieb alles, wie es war.

Was geschah als Nächstes?

Was geschah?

Die Situation ging weiter.

Vielleicht veränderte sich etwas.

Vielleicht blieb etwas gleich.

Was war jetzt wahrnehmbar?

Zwischen den Beteiligten

Vielleicht war auch zwischen den Beteiligten etwas wahrnehmbar.

Ein Blick.
Eine Stimme.
Eine Bewegung.
Schweigen.

Vielleicht etwas, das sich nicht recht benennen lässt.

Was war zwischen den Beteiligten wahrnehmbar?

Einen Augenblick

Vielleicht möchtest du die Situation noch einen Moment betrachten.

Dabei muss weder eine neue Frage noch eine andere Handlungsmöglichkeit entstehen.

Erscheint dir etwas geklärt, bleibt eine Frage offen oder zeigt sich nichts Weiteres?

Nicht sofort

Manches bekommt schnell eine Antwort.

Eine Frage.
Eine Unsicherheit.
Eine Stille.
Eine Abweichung.

Manches bleibt für einen Moment offen.

Was verlangte in deiner Situation eine unmittelbare Antwort? Was hätte offenbleiben können?

Vielleicht war eine schnelle Antwort angemessen. Vielleicht bestand Spielraum zum Abwarten. Vielleicht lässt sich das im Rückblick nicht entscheiden.

Unterwegs

Vielleicht begegnet dir im Alltag eine ähnliche Situation.

Ob du dann an diese Erkundung denkst und welche Bedeutung sie für dich hat, bleibt offen.

Du musst daraus keinen Vorsatz ableiten.

Hier endet der angebotene Erkundungsweg.

Vielleicht beschäftigt dich etwas weiter. Vielleicht ist für dich auch ein Abschluss gefunden.

Erprobungsfassung · 0.1